Der sichere Weg zu trockenen Mauern

Zwei österreichische Ingeneure setzten sich lange mit dem Problem auseinander.
Sie waren überzeugt, dass es möglich ist im Hochbau ähnlich wie im Tiefbau vorzugehen und eine Art Spundwand aus Stahl – in diesem Fall jedoch horizontal – in die Mauer zu treiben.

1975 fanden sie die Lösung: Das HW-System
(nach den beiden Ingeneuren: Dipl. Ing. Herwig Haböck und Dipl. Vw. Ing. Bruno Weinzierl) 

Mit diesem Verfahren sollte eine absolut sichere Isolierung erzielt werden. Aus der Erkenntnis, dass Sanierungsmaßnahmen an der Oberfläche von feuchtem Mauerwerk langfristig zum Scheitern verurteilt sind, entwickelte das österreichische lngenieurduo Haböck und Weinzierl ein Verfahren, das die Saugwirkung des Mauerwerks durch Absperren der aufsteigenden Feuchtigkeit unterbindet. Patentierte Edelstahlplatten werden mit Spezialmaschinen waagrecht in die Mauerfugen von Ziegel-, Misch- oder Steinmauerwerk getrieben und seitlich überlappt. Die hohe Festigkeit des Werkstoffes, das Wellenprofil und die Anspitzung der Vorderkante ermöglichen ein substanzschonendes Eintreiben.


Das pat. HW-System hat gegenüber einem alten Verfahren, das umgehakte Plattenränder als Randführungen verwendet, den Vorteil, dass weniger Mörtel verdrängt werden muss und nicht die Gefahr von Verklemmungen und Mauerbeschädigungen besteht.

umgehakter Plattenrand


Nichtrostende gewellte Edelstahlplatten mit einer Stärke von 1,5 mm werden dabei mit Spezialmaschinen waagerecht in die Mauerfuge geschlagen. Durch die seitliche Überlappung der einzelnen Platten, ergibt diese Sperre eine durchgehende Schicht. Dadurch kann die Feuchtigkeit nicht mehr kapillar aufsteigen, sodass das über der Sperre liegende Mauerwerk schnell austrockneen kann.

Überlappung der einzelnen Platten



Beschreiten Sie mit uns gemeinsam den sicheren Weg zu Ihren trockenen Mauern
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1. Bestandsaufnahme
Voraussetzung für die Sanierung einer feuchten Mauer ist die Bestimmung von Ausmaß und von der Ursache der Feuchtigkeit. Ihr HW-Fachbetrieb führt - kostenlos - eine gründliche Untersuchung Ihres Mauerwerkes durch und stellt die Schadensursachen fest.

2. Isolierplanung
Wenn es sich um aufsteigende Feuchtigkeit handelt und es die Beschaffenheit des Mauerwerkes zuläßt (Ziegelmauern; bei Steinmauern möglichst durchgehende Lagerfugen), werden wir Ihnen einen detailierten Isolierplan, je nach Beschaffenheit des Mauerwerks aufstellen. Sind eventuell Nebenarbeiten notwendig, werden Sie natürlich darüber informieren.

3. Beratung
Handelt es sich bei der Schadensursache nicht um aufsteigende Feuchtigkeit, beraten wir Sie gern über andere Maßnahmen zur Schadensbehebung.

4. Isolierung
Ob Keller- oder Gartenmauer, Stein- oder Ziegelmauer - Sie können sicher sein: Eine Mauertrockenlegung nach dem HW-System bleibt für Generationen wirksam.


Denn man renoviert nur einmal!
Gerade bei der Feuchtigkeitsisolierung darf man kein Risiko eingehen, weil jeder Fehler unweigerlich den ganzen Renovierungsaufwand wieder zunichte macht.