Wie wirkt sich die Feuchtigkeit aus?

Die Auswirkungen?

• Gefährdung der Bausubstanz, da die Festigkeit der Baustoffe nachlässt
• höhere Frostempfindlichkeit

• Bildung von Mauersalzen
• Zerstörung der Fassaden
• Gesundheitsrisiken treten gehäuft auf
• Beeinträchtigung der Wohnqualität
• die Wärmedämmung wird drastisch verringert
• Schwämme bilden sich



Im Folgenden werden Ihnen die fünf Hauptschäden feuchter Mauern näher erläutert.

1. Nachlassende Festigkeit
feuchte Ziegelsteinmauer

 

Feuchte Ziegel haben eine geringere Festigkeit als Trockene. Da aber die Mauern bei Altbauten praktisch immer mit Rücksicht auf diese geringere Festigkeit dimensioniert sind, entsteht dadurch keine Gefahr für die Standfestigkeit des Gebäudes.

Trocknet der Ziegel aus, erreicht er praktisch wieder seine alte Festigkeit.

2. Frostempfindlichkeit
Frostsprengungen
Frostsprengungen werden durch gefrorenes Wasser im Baustoff verursacht, dadurch werden insbesondere der Außenputz und die angrenzenden Teile des Ziegels geschädig. Sobald die gesprengten Teile abgeschlagen werden, kommt dahinter wieder der feste Teil des Ziegels zum Vorschein.

Läßt man den Ziegel austrocknen, so treten keine weiteren Frostabsprengungen auf.

3. Mauersalze

Zerstörung des Verputzes
Das im Mauerwerk aufsteigende Wasser verdunstet zum Teil an der Oberfläche. In ihr sind in geringen Mengen Mineralien und andere chemische Stoffe gelöst, welche bei der Verdunstung zurückbleiben. Mit der Zeit sammeln sich diese Salze im Oberflächenbereich (Verputz) an und bewirken Absprengungen.

Stoppt man den Nachschub an Feuchtigkeit, so ist auch der Nachschub an Salzen unterbunden.

4. Schädlinge
Schimmelbefall
In der feuchten Mauer können sich - bei ausreichendem Angebot an Sauerstoff und Nahrung - Schädlinge (wie zum Beispiel Holzschwamm, Schimmelpilze usw.) ansiedeln. Neben unschönen Verfärbungen und unangenehmen Geruch bringen derartige Mikroorganismen eine Reihe gesundheitlicher Risiken mit sich.

In einer trockenen Mauer können Schädlinge nicht überleben.

5. Drastisch verringerte Wärmedämmung

hoher Energieverbrauch

Seine wärmedämmende Fähigkeit erhält ein Ziegel auf Grund seiner Luftporen. Diese wirken als Dämmpolster. Sind die Poren mit Wasser gefüllt, so geht die Dämmwirkung fast vollständig verloren. Bereits eine Feuchtigkeitsaufnahme von vier Prozent kann die Wärmedämmung um die Hälfte reduzieren! Eine feuchte Mauer hat also nur einen Bruchteil der Wärmedämmung einer trockenen Mauer.

Mit anderen Worten: sinnvolles Energiesparen beginnt mit der Mauertrockenlegung.

geringerer Energieverbrauch


Die 5 Hauptwirkungen der Feuchtigkeit führen zum typischen Bild feuchter Mauern:

vor Sanierung nach dem HW-System

nach Sanierung nach dem HW-System

vor der Sanierung
nach der Sanierung
Der Verputz bröckelt durch Frost und Salze ab und der Innenraum ist durch die schlechte Wärmedämmung kalt und unwohnlich.

Oft kommt es in feuchten Räumen auch zu sehr unangenehmen Gerüchen.

Zudem werden Möbel und Fußböden auf Grund der Feuchtigkeit und die dadurch auftretenden Schädlinge in Mitleidenschaft gezogen.
Eine dauerhafte Sanierung ist nur möglich, wenn die Saugwirkung des Mauerwerks unterbunden wird.

Durch eine verlässliche Sperrschicht in der Mauer ist die Ursache all dieser Schäden beseitigt.

Und nur so können Gebäude vor ständig aufsteigender Feuchtigkeit geschützt werden.